Samstag, 26. November 2016

Spass-Polizei.

Das Gewaltmonopol des Staates.

(in alten Textbrüchen, die noch mit dem Kohlengeruch einer alten Neuköllner Wohnung behaftet sind, vor 1989, als Kohlenträger ihren schlimmen Job versahen -
fänden sich so manche von fleurs fanès d'un état exilé, geradegeschrieben  von evangelischen Pastorinnen, aufgehübscht, aufgebraucht in den juristisch erfahrenen Gedankengängen eines Mannes, für den Frauen Musen sind,  Lieferantinnen, aber keine Denkerinnen) -


Das Gewaltmonopol des States kann man  - so meint man - imitieren.

Der Freispruch der Scharia-Polizei legt nahe, dass sich jede beliebige Gruppierung mit dem Nimbus, den Attributen und - damit einhergehend -
der Autorität, zu der  auch die Autorität durchsetzende Gewaltandrohung gehören, aneignen kann.

Jede Filmcrew macht dasselbe.
Sie spielt Polizei. Im ARD spielt man "Tatort" und Polizeiruf 110" - und manchmal wundern sich dann Polizeibeamte, dass einfache Bürger anrufen und darum bitten, dass man ihnen bei der Suche nach ihrer verlegten  Fernsehzeitung oder dem Kochbuch behilflich sein möchte - wie es die 
Badische Zeitung kürzlich berichtete.

Aber im ARD spielen sie manchmal auch "korrupte Polizeibeamte".

Jede Ordnergruppe im Fussballstadion, so könnnte man sagen, macht auch dasselbe. Jeder Türsteher hat polizeiliche Funktionen.

Aber wenn manTürhüter und Scharia-Polizisten so nebeneinanderlegt, würde man VIELLEICHT auf die Idee kommen, zu sagen: Eher nicht.
Nur ist eine solche Reflexion  ja auch ein analogisches Schlussverfahren. Ein analogisches Schlussverfahren ist eigentlich in einem konservativen Islamverständnis - VERBOTEN.
Aber das gilt offenbar nur im Praxistest. Der Machbarkeit wegen...

Ausserdem hätten wir Schwierigkeiten, selbst wenn ein Türsteher gute Kontakte zu einer Streifenpolizei hätte - ihn, den Türsteher,  als harmlose Spasspolizei zu betrachten. Wir würden vermutlich etwas befremdet gucken.

Darauf höflich angesprochen - würden der Clubbesitzer und der Türsteher VIELLEICHT sagen: 
"Wir habens ja nicht böse gemeint. Da haben wir uns nichts besonderes gedacht."

Einer der an der Tür Abgewiesener würde aber VIELLEICHT sagen, da sähe einer Interessenvermischung unangenehm ähnlich..
Interessenkonflikt.
Und selbst ein Lokaljournalist, der wiedreum weiss, dass e d a ein zwei drei Verdachtsmomente auf Drogenverkauf, Voranklagen Untersuchungen und eingestellte Verfahren  in dem Schuppen gab (sagt man das noch?) sagen wir also, damit es noch altmodischer daher kommt: in der Disko - gab, würde jetzt HMHMHM sagen, und den Stift, das Notizbuch oder das tablet rausziehen.

Allerdings ist das Wort "befremdet" gucken vielleicht auch nicht mehr am Platze.
Die ISD Initiative schwarzer Menschen in Deutschland fordert, dass jede rassistische - und auch nur als rassistisch empfunde Tat strafrechtlich verfolgt werden soll. 
Die normative Kraft des Sollens - das dennoch, ich bedaure sehr, darauf hinzuweisen: eine Möglichkeit des NOCH NICHT in sich trägt...
was nicht heisst, dass die Gesetze der BRD ausreichen würden, um staatliche, administrative Ungleichbehandlung, rassistische Diskriminierung im Berufsleben auszuschliessen und rassistische Handlungen in Wort und Tat zu verwehren

aber wissen wir doch alle, dass ich hier ein Muster rassistischen Denkens bin
(Einschub: Die jungen Deutschen die neulich im Studio zu einer Probe französisch-transafrikanischer Gospelkunst antraten - fanden sich rassistisch beleidigt, weil ich darauf hinwies, dass sie schlecht beleuchtet im Dunkeln ständen. .. dies ist mein point of no return des Sehens).

((Aber immerhin könnte ich nun dem nächsten, der leugnet, dass einer oder mehrere meiner Vorfahren KZs durchzustehen hatten - auch mit einer  Anklage wegen Revisionismus und rassistischen Vorverurteilung drohen? Belege liegen genügend vor)) prenez acte.

Bei einer Scharia-Polizei kann man natürlich nicht von einer Interessenkollision, noch einem -konflikt ausgehen.
Die Scharia  - welcher islamischen Auslegung auch immer - und die Polizisten einer selbsternannetn Scharia Polizei  sind über einen Interessenkonflikt  erhaben.
Vielleicht - so könnte man denken - weil sie über einen spielerischen  Zugang dazu verfügen.

Und warum soll man ihnen nicht glauben, dass sie,
da Moslems in Deutschland die Kirchensteuer zahlen müssen
(ich habe selbst meinen moslemischen Untermietern bei der Steuererklärung helfen müssen -
beziehungsweise hilflos erklären müssen, dass sie in Deutschland eben Kirchensteuer zahlen müssen -
es gibt keine Ausnahme für dieses "müssen" - - und sie es im nächsten jahr zinslos zurückerstattet bekommen  -
das "zinslos" nehme ich auf meine Kappe, spüre ich doch schon die nächste Polemik schwelen)
eben auch eine Beteiligung an den staatlichen Funktionen wünschen.

Nur - ist das genau der Grund warum ich Anhänger eines strikt laizistischen Staatsverständnis bin.
Und das ist auch genau der Grund, warum die in meinem Haus lebenden atheistischen Frauen sich Sorgen machen.

Eben weil Komparative Rechtswissenschaft heute noch nicht allgemein herrschende Rechtsauslegung ist - zumindest war es damals 1993 1996 1998 so, als ich versuchte, mit meinem bescheidenen Menschenverstand - mir Grundlagen deutscher Rechtskomparativistik beizubringen, 
OHNE auf die amerikanische, die in Besonderheit mit den "indigenen"...ach ja ......erwachsenen Rechtsprobleme einzugehen, die auf ein ANDERES Rechtsverständnis hinweisen, eben eines ind em man Waffen tragen darf. Des amerikanischen Staates, in dem es denkbar ist oder sein könnte, dass ein Bürger sich JEDE Einmischung des Staates in die civilen Rechte des Bürgers verbitten darf.



Aber dürfte ich - spielerisch hin oder her - nun auch die Scharia-Polizei
für meine künstelrischen Zwecke einsetzen?
odre wird dann aus dem Spiel Ernst?  Selbst eine Transvestiten-Polizei aufstellen, die kontrolliert, ob auch alle Strapse tragen - schlecht und schief?


Dabei schien mir immer ein Richter, der Transvestit ist ...nicht...von einer besonderen.... einer doppelten Einsicht getragen.