Samstag, 11. Mai 2019

Warum ich möchte, dass Hatice Akyün den Preis für Toleranz der Stadt Berlin zurückgibt.

„Wie wenig Respekt kann man eigentlich vor der Selbstbestimmung einer Frau haben?“


Warum ich möchte,
Dass Hatice Akyün den Preis für Toleranz  der Stadt Berlin, den sie im Jahr 2013 bekommen hat, zurückgibt.


Natürlich überlege ich mir gut, womit ich jetzt anfange.
Eine Möglichkeit - wäre mit einer persönlichen Anekdote zu beginnen.

Das Syrische Paar, das in meinem Hause lebte....
Der Pakistani, der auch in meinem haus lebte bis er verheiratet wurde und der mir von seiner Hochzeit Kuchen brachte, aber seine Frau nicht vorstellte -
dann nicht mehr kam, als ich ihm in einem langen mühsamen Brief versuchte auseinanderzusetzen, was nach den Anschlägen au Charlie Hebdo DIALOG war...anmassend sicherlich ..
Ich versuchte ihm zu erklären, dass Witz und Ironie
Dass sogar Blasphemie als Teil des Christentum angesehen werden kann, dass Religion udn die Konfrontation mit eienr religiösen Botschaft mit schockierenden drastischen Mitteln umegstezt werden kann und  dass diese Auseinandersetzung Teil europäischer Kunst und Literatur ist, daher auch Teil unserer Zivilisation ist, die sich mit Moral und Religion genauso beschäftigt, genauso sich fragt, wie zwinge ich jemandem in den Zwiespalt der Exzentrizität - wie stelle ich den Rausch der Tiefe - der Unendlichkeit  her, wie mache ich ihn wiederholbar -

von der Blasphemie zum Sakralen
So der Wein Teil der Hafiz Dichtung…

Ich könnte auch sagen, dass ich Neuankömmlinge in meinem Haus gerne Bücher mit aufs Zimmer gebe, Bücher auch in arabischer Sprache , in türkischer, doch meistens legen meine Besucher sie still beseite, unangenehm ist die Lietratur heir, das Denkenkontaminiert, scheint es mir dann.

Der Kontakt brach und meine Interesse an diesen Lebenszeugnissen schwindet
Weil ich den Verdacht habe
Dass ich in der primitiven Form Vorstellungen des Alltagsjuristen, zu denen wir uns als social media Blogger entwickeln, eine Selbstcharakterisierung abliefern muss wie sonst im Gerichtssaal:
Ich bin der und der…wohne da und da…und mein gutes Leumundszeugnis gibt der und die….für mich ab.
Es liegt darin eine Vorstellung von Zeugnis ablegen : ich muss erstmal sagen und zeigen, welche gute Tat ich vollbracht habe, noch bevor ich in einen politischen Diskurs einsteige
Kurz: Ein religiöses Motiv.


Wobei sogleich den zweiten verdacht mitäussere, dass die vermeintliche physisceh Attacke und der Sarkasmus ein billig gesuchter Vorwand ist
Um hass und Shitsorms loszutreten.

Bevor ich alltagsdeutsch mir das Recht nehme, darauf hinzuweisen, dass in der Argumentation von Mrs. Akyün etwas dermassen nicht stimmt, dass ich finde, es sei an der Zeit und notwendig, zu sagen, es sei bei ihr anzufangen, die so laut den Mangel an Respekt beklagt.
„Wie wenig Respekt kann man eigentlich vor der Selbstbestimmung einer Frau haben?“

Es ist nicht das erste Mal, Frauenemanzipation so schmerzhaft und aggressiv in die Explosion eines Gespräches umschlägt

Bell hooks erwähnt und ich zitiere ungenau, ich hab das Buch verliehen und nicht wieder bekommen -  Dass die übliche Situation in Diskussionen, an denen Frauen über Emanziaption reden - sich Frauen gerne selbst und gegenseitig ausgrenzen, dass die verbalen Ausfälle, mit denen Frauen andere Frauen verletzen ausgrenzen - dass just diese Tatsache zeige, wie tief die Verletzungen sitzen, zeige,  welchen Schaden Frauen ausgesetzt sind und wie sehr ihnen die Abwehr zur zweiten Natur geworden.

Ich bitte um Entschuldigung. Aus meinen bisherigen Erfahren gehe ich davon aus, dass Frauen diese Bemerkung als paternalistisch und herablassend empfinden. Und zweitens dass der Hinweis in einem Gespräch mit arabischen Muslimas auf afrikanische Frauen meist kontraproduktiv ist… es ist, als würde ich sie zusätzlich zu  der „Belehrung“, die ich ihnen erteile, „dumm“ heissen…“Dumm“ schwingt in der Andeutung von Schwarzafrika mit schwingt sich auf zu einem Vorverständnis arabischer Vorteile und Vorurteilsempfindlichkeit und denunziert dann sofort mein Argument egal was ich noch oder überhaupt hätte sagen wollen).

Hier ist es um die Diskussion zwischen Alice Schwarzer und einer, jemandem wie mir nicht bekannten Muslima
Das ist das Bild der Diskussion, die sich mir stellt und welches ich mit Bildern überlagere, andrer Diskussionen, an denen ich vor zwei drei vier oder fünf Jahren teilgenommen habe.
mag sein, dass dieses Bild sich verschiebt. Verfälscht.
"Meine" Diskussion, an der ich teilnahm und die ebenso scharf geführt wurde war die zwischen einer Feministin und eine Black Feministin.
Hier der Zusammenhang ähnlich zwischen religiösen Forderungen und europäisch/laizistischen aber dafür mehr homosexuell oder genderspezifisch gefärbten Theoriebildungen, die von der anderen Seite nicht akzeptiert wurden.
Auch hier wurde das Tischtuch gleich und radikal zerschnitten

Eine der Forderungen damals, war das die Homosexualität als Thema aus der Frauenbewegung auszuschliessen, weil nicht inhaltlich mit Themen der Frauenrechte zu verbinden - welches im zweiten Atemzug verknüpft mit der Behauptung, dfass Homosexuelle  pervers und diabolisch seien.
Es hätten noch weitere Argumentationsstreitpunkte
In meinem Kopf zur Verfügung gestanden, die  ich heruntergeschluckt habe und nicht auf
den Tisch legte - ich weiss nicht, ob das Moderation nennen kann, oder einfach Gesprächspolitik.
Obwohl ich weiss, dass es unter afrikanischen Women  ein akzeptierter topos ist, dass Geschlechtsverstümmelung unter Frauen und Mädchen als eine Errungenschaft afrikanischer Kultur anzusehen ist und dass gegen Exzision und andere Formen weiblicher Beschneidung zu protestieren, ein Akt des aggressiven Whitewashing und erneute Kolonialisierung des Körpers bedeutet.
Dass afrikanische Hebammen kein Problem haben  - oder aber dass die Einmischung westeuropäischer Frauen in Fragen, welche die Vielweiberehe betreffen, auf Missachtung beruhen, dass selbst engagierte, selbstbewusste  Geschäftsfrauen Polygamie als ein auf sozialer Rendite basierendes funktionierendes Geschäftsmodell für Frauenbetrachten können – die so weniger zur legalen Prostitution der Ehe gezwungen sind -
schienen mir diese ganz anderen Ansätze - zu riskant, um sie anzusprechen.
Dabei meine ich, dass zu dem Konzept "Frau" wie dem des Menschen - und sogar dem des "Humanisten", Facetten gehören können, die das Konzept zerstören.

 „Wie wenig Respekt kann man eigentlich vor der Selbstbestimmung einer Frau haben?“

In einer vorurteilschwangeren Luft ist sehr schwer, so explizit strittige Punkte wie Genitalverstümmelung anzusprechen oder Folter an Frauen, die autofahren -  mit der Bitte um Solidarisierung in dei Debatte einzubringen.

Solidarität ist dann meist das, was am wenigsten die Luft bereinigt.
Und das ist vielelicht ganz gut ich bin nicht gern solidarisch, wenn der Hass zum Selbstzweck knüppeldick in der Luft steht.
In der Debatte HIER geht es – so scheint es mir, mehr um "ichbinlaut - Hashtag"
und das Kopftuch -
als um die Möglichkeit,  unabhängig von der jeweiligen ethnischen oder religiösen Zuordnung - demokratische Formen der KONZEPTzerstörung diskursiv zu erarbeiten.

Ich meine aber noch dazu, es geht hier um Macht und Massive Diskriminierung.
Der Tagesspiegel titelte mit „Shitstorm“ - andere Zeitungen zogen nach.
Ich bin i der Ansicht, das sich ein publizistisches Organ, welches Themen mit „Shitstorm“ bewirbt – (und ich verstehe unter Werbung alles was mit Etiketten wie Werbung „meistkommentiert“  oder "meistgelesen versehen wird) NICHT mehr lesen will.
Die Inszenierung von Shitstorm  ist widerlich.

Eine Zeitung, die noch dazu ihre Autoren damit fördert, dass sie Shitstorms auslösen können  schüttet – so scheint mir – Öl ins Feuer.
Wer einen Artikelserie über eine Hassdebatte, an der seine eigenen Journalisten und freien Mitarbeiter beteiligt sind, hochputscht, nimmt selbst aktiv an der Verbreitung eines Shitstorm  teil.
Er de-eskaliert nicht.

Auch bin ich nicht der Ansicht, dass es sich hier um eine  „sachlich, authentisch und natürlich“e Moderation handelt.
Sie werden sagen, aber gehöre zur Meinungsfreiheit, auch einmal ausfallend zu werden.

DIES sei die neue Meinungsfreiheit derer, die bisher nicht gehört wurden.

Allerdings habe ich den Eindruck, dass Freie Meinungsäußerung nur als Äusserung der religiösen und ethnischen Zugehörigkeit verstanden wird.

Das soll jeder tun können – aber Meinungsfreiheit ist nicht nur das – hinter diesem Konzept der Meinungsfreiheit steht die politische Konstruktion des Partisanen, wie sie Carl Schmitt der Kronjurist des Dritten Reiches verstanden hat. Konsequenterweise bezieht sich Carl Schmitt in seinen Schriften permament auf Religionskriege.
Meinungsfreiheit – vorallem die, sich die TOLERANZ verpflichten will und die ehrende Preise dafür in Anspruch nimmt – muss ein bisschen komplexer sein.

ABER: Was ich sage, sind nur unbedeutende Worte von jemandem, der nicht mal einen regulären Buchtitel vorweisen kann.
Ich habe keine Preise gewonnen und werde das auch nie tun.
Ich bin nichts -
und meine Gedanken schöpfen sich aus meiner kleinen Erfahrung in interkultureller Beziehung.


Während ich über diese Diskussion nachdenke,
ordne ich Dokumente, Aufzeichnungen, die ich im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes
gesammelt habe.  Wohin mich meine Recherche über den französischen Verlag Hachette, über Familienmitglieder und über die Philosophie in dem
An sich unwichtigen Niemandsland
Der deutschen Bedeutungslosigkeit - so nannte das die ehemalige Beauftragte für Integration -
ZwischenMartin Heidegger und Edmund Husserl 
zwischen den ewig getrennten Extremen Rudolf Hess und Martin Buber
 zwischen Deutschland Griechenland Syrien und Israel… und da sehen Sie, bin ich auf egwisse Aspekte der Pressepolitik in der Türkei gestossen.
Qu l‘eut cru?.
Auf Cumhürryet gestossen auf die Agence Anatolie, auf Ankara, Istanbul  und die Pressepolitik des Herrn von Papen.

Nun ist es leider so,
das das double bind eine Nicht erfolgten Vergangenheitsaufarbeitung
die Öffentlichkeit just vor die Tabus stellt, denen sie sich zu stellen so massiv so konsequent geweigert hat.
Mein ganz wichtige ganz persönliche Entdeckung gestern
War ein Journal der Moscow news
Die In  über Hachette oder Haçet vertrieben wurde.

Das interessiert den Leser nicht, noch würde es Hatice Akyün interessieren.
Die Verletzung, der Schmutz, das Abgefasstwerden, die Respektlosigkeit
interessieren Feministen oder Muslima nicht in direkten oder im übertragenen Sinn:
Was geht Sie d as an ? Heisst es dann oder:  was hat das mit Feminismus zu tun?

Was in meiner sprunghaften, unlogischen Gedankenwelt gerne weitere Associationen auslöst. Assoziationen ist vielleicht nicht das richtige Wort.
Verhaltensregeln und die Verbote. Auch hier lungert die Moral.
Warum sollte ne Votze wie ich Frauen aus Saudi Arabien unterstützen 
Black mamas Geld spenden, damit sie aus dem Knast freikommen?
Wozu?
Wie widerlich ist das denn? Auch – wichtigtuerisch paternalistisch kolonalistisch etetc Whitewashing whitebashing…sorry got the wrong number.

Denn, so zumidnest schien es mir, geht es bei Frauenfragen nicht nur um MORAL, um den Sittenkodex der religösen Vorschrift. Sondern es geht oft auch um politische Aktionen
Nicht nur um SOLIDARITÄT -

Um Emanzipazion hat viel mit Solidarität zu tun -

Frauenfragen sind offenkundig kein Politischer Diskurs, der sich in einem laizistischen Staat diskutieren lässt Mit einem Penchant zur Einmischung in nichtneutrale Verhältnisse, voir même: Staaten.
Was ist das Wesen von Politik. Frage?
Kann ich für Rechte anderer Menschen in einem Staat eintreten – zu dem ich nicht gehöre? Frage? Der Türkische Staat sagt nein – die Menschen, welche die deutsche Staatsangehörigkeit haben, aber eine türkische Seele – sagen auch: nein.
Ich darf mich auch nicht einmal darüber Gedanken machen, wie ich mich dazu verhalte.
Dabei weiss ich wohl, dass die Neutralität, die Frauen von mir fordern - keine ist.
Kann ich für Rechte anderer Menschen eintreten – in einem Kommunalwesen, in dem ich meine Rechte abtrete, um sie jemandem anderen zu geben und muss ich mich dafür beschimpfen lassen?
Was ist ein verzicht auf Rechte?

Dennoch werde ich den verdacht nicht los, dass es hier nur um eine Diffamierungskampagne geht.


Diese Darstellung der Diskussion scheint mir unter Bisswütigen Alphavotzen 
nicht angebracht zu sein .
 Das ist ein Hassdiskurs, der Feindbilder schüren möchte.
Das Argument, dass es sich hier Im Moslemfeindlichkeit handelt, beweist, meine ich, genau das:
Es geht hier um eine Inszenierung des Islams nicht um eine Auseinandersetzung - und die hätte ich gerne in einem laizistischen Rahmen über Frauenrechte.
In wieweit sich über Frauenrechte IM ISLAM reden lässt, ist offenbar nur erlaubt und gilt nur dann, wenn man (sic) eine Theologische Kompetenz hat. So verstehe ich die Antwort von Alice Schwarzer.

Natürlich könnten wir fordern, dass Deutschland - in dem neben dem Christentum noch andere Religionen zu finden sind und dass eben KEIN laizistischer Staat ist, noch sein will, was ich bedauere - dass Fragen über Frauen NUR religiöser Natur sind.

Wenn ich es richtig verstanden habe, geht um Akyün also um Respektierung ihrer Religion und nicht darum, wie wir in einem Gemeinwesen eine laizistische Trennung herbeiführen
noch wie wir Vergangenheit aufarbeiten.
Meines Erachten gehört die Trennung von Religion ebenso wie die Absage an Gewalt zur Voraussetzung einer Diskussion  über Frauenrechte.
Und genaudas...wie wir das umsetzen...ist das problem.
Oder wie wir solidarische Frauenrechte einfordern können gerade in der Verschiedenheit.
Ich muss von Hatice Akyün nicht verlangen, dass sie meinen Widerwillen gegen die Jesuskreuze und die öffentlichen Galgen, die sich hier in Süddeutschland an jeder Strassenecke befinden
Teilt.
Ich muss auch nicht von ihr verlangen dass sie meine schmerzhafte Auseinandersetzung mit Juden über die Zweifrauenregelung, die Perückenpflicht und oder den Philosemitismus teilt.
Ich kann von ihr als deutschen Journalistin (muss es aber nicht) verlangen,
dass sie sich mit den Folgen türkischer oder kurdischer Politik HIER in Deutschland auseinandersetzt.
ich kann sie um ihr Wissen und ihre Einschätzung von Entwicklungen bitten. Ich kann sie auch um Rat bitten.

Mit dem Ergebnis, dass ich die Erkenntnis dieser Diskussion in meinem Haus umsetzen kann.  in meinem Haus. Vor meinem Haus. Neben meinem Haus.
Denn es geht ja schliesslich um das, was wir hier tun ..was ich hier in meinem Haus mit Syrischen palästinensischen oder arabischen kurdischen Frauen und Männern mache – 
oder sie mit mir - und dass wir zusammen lernen, respektloses Verhalten abzulehnen.

Aber ich kann von ihr verlangen als Frau in einer Debatte um Frauenrechte 
nicht allein über ihre Religion spricht.
Diese interessiert mich nicht, denn es ist eine Diskussion der Macht, die sie entfaltet - und hat nichts mit dem Konzept der Toleranz zu tun.
ich benötige anderes als ein "Ich schäme mich, Feministin zu sein".
Das IST keine sachliche Moderation.

Nun könnte man sagen, schon die Toleranz sei das Scheinheiligkeitsgetue-terrain par excellence… Der Boden neigt sich, kaum steht man drauf – und ich nehmen an, man könnte dem Christentum die Schuld geben, seine verrottete Tschandalaphilosophie…seine abgedroschene Aufklärung, die bitte nicht, von Europäern zu einer islamischen Aufklärung gemacht werden darf.
Die Reinheit des Konzepts und die moralische Überlegenheit….die überall moralische Handlungsanweisungen sieht.


Womit ich nun zum Fluchen. Zum Sakrileg und: Zur Blasphemie kommen könnte als den..... 
Das möchte ich aber garnicht, hab ich schon in anderer Hinsicht gemacht
Ich war noch bei dem Botschafter von Papen.
Bei der diffizilen Frage der Türkischen Pressefreiheit und ihre sehr wichtigen Rolle  -für mich und in meinen Augen… die aber…was jemand wie ich von Türkei hält, nicht, wen interessiert das schon, 
Im Kampf gegen das Dritte Reich…und die Nutzbarkeit des Konzept der ethnischen oder nationalen Überhöhung für andere Zwecke.

Wir müssen über den Sinn und Zweck der Scheinheiligkeit reden können.
Und man muss über Machtmissbrauch reden können.
Zumindest solange es noch möglich ist. Meine ich.
Selbst wenn jemand wie ich nichts zu sagen hat, niemand ist, bedeutungslos.
Wie es die türkischstämmige Integrationsbeauftragte das so schön nannte…

Im ersten Moment und im letzten meines Nachdenkens geht es nämlich doch um die Frage kann man Frau Bürger zweier Staaten sein, zweier Rechtssysteme, zweier Rechtsnormen Bürger und Verteidiger der Rechte anderer verteidigen
Gerade wenn frau selbst kaum welche hat,
kann frau auf Rechte verzichten, um sie anderen zu lassen-
Gerade das ist im Feminismus so spannend,
die Frage der Solidarität – und den Hass von Frauen, den Frauen für ihr Engagement bekommen…

Jemand, der sich für ein Gespräch schämt, der Respektlosigkeit vor dem Götzen Religion bannen will -
Ja das waren mal Themen ... die zu einem Denken der Toleranz führten. Ich finde, jemand der einer Diskussion so konsequent ihre Grenzen aufzeigt, sollte einen Preis der Toleranz zurückgeben.



Deus ex machina – könnte man sagen…aber zu muss ich den Blogbeitrag zu Peter Sloterdijk fertigstellen -
Noch bevor ich überhaupt
Weiter
Auf die Fragen türkischer Dichtung
Und die Übersetzbarkeit
Von Hitlers „Mein Kampf“
Eingehen kann
Auch weil ich weiss, wer diesen Preis 2013 auch hätte bekommen können – und ihn nicht bekommen hat.
Es ist ein alter Mann inzwischen und er ist krank. Er hätte ihn verdient.



Samstag, 4. Mai 2019

Kapitalismusbegrenzung

Die Feuilletons sind voll und die Kolumnen der Kommentatoren Editorialisten
füllen die Zeitungen
mit einer Diskussion über Kühnert slash Jungsozialisten slash Vorstoss. Zur „Kapitalismusbegrenzung“ und zur Limitierung des privaten Wohnungseigentum respektive einer Minderung  des unkontollierbar scheinenden Immobilienmarktes durch den Vorschlag einer rigorosen Limitierung der "Privatvermietung" -  durch eine politische Initiative zur Gegenkapitalismussteuerung.

Ich möchte mich den Diskussionen nicht anschliessen,
aber ich sehe mich gezwungen ein ganz persönliches und signifikantes Abbild
der Praxis und der Konsequenz dieser Forderungen aufzuzeigen.

Ich gehöre zu den Leuten, die eine grösseren Raum zur Verfügung haben– ihn sich mühsam erkauft haben. Zu welchem Preis kann ich nur Hälfte angeben, denn die andere Hälfte besteht in einem Rechtsstreit, den ich noch nicht ausgefochten habe.
Die andere Hälfte besteht im Verkauf eines mit geschenktem Geld erworbenen Dienstbotenzimmers in Paris, dem Verkauf eienr ererbten Dachgeschosswohnung..
Aus Viel Rückenschmerzen. Bandscheibenvorfällen.

Dieser Raum - Haus und Studio - ist grösser als mir als Individuum nach Kühnert zusteht,
nicht zuletzt deswegen weil ich eine Art Künstlerresidenz mit Studio hier haben will:
Ich will also VON VORNHEREIN mehr als mir zusteht.
Ich will dies auch deswegen haben WEIL ich mir meine Arbeit so finanzieren will.
Dazu gehört noch in all seinen negativen Erscheinungen die Präsenz (= Anwesenheit)  nicht verständlich (sprechender) erscheinender Menschen (daie Negativkommentare haben sich in den letzetn 30 Jahren doch ein wenig geändert – auch wenn es immer noch usus ist, mich dafür anzukotzen) und die betrübliche Tatsache, dass ich meinen Rasen nicht mähe, meine Bäume alt sind und gross, kurz  5 Riesen in meinem Garten stehen und der Dreck garantiert beim Nachbarn liegt.
Merkwürdigerweise enteignet mich mein Nachbar weniger als die Kunstschaffenden der Satdt Freiburg.
Man ist versucht zu sagen, hier brandet eine Welle der Kapitalismuskritik gegen die nächste, so dass es eine Welleninterferenz gibt, aber vermutlich stört Sie der Gedanke, hier mehr als ein Senklot hinabzulassen.
Nun kann ich Ihnen leider keinen Aufschluss geben, der tiefer blicken liesse, denn schliesslich 
geht es darum, dass Sie mich hier über Kante schupsen wollen.


Denn der Kühnert Vorschlag ist, wie Sie sehen, nicht allein eine politische Initiative sondern
kann auch auf der Tatsachenebene betrachtet werden.  Mit der Frage: WAS hat das für Auswirkungen in einer Stadt wie Freiburg, die sich gerne selbst als alternative Hochburg Deutschlands betrachtet, als Radikalablegerforum der Berliner….wer unter den Freiburger Großkünstlern ist nicht im Radial im HAU an Schaubühne oder sonst wo unterwegs?
kurz sich als Inbegriff der Vordenkerstadt empfindet.
Eine nüchterne, eine „ernüchternde“ Bestandsaufnahme schrieb d er Spiegel und illustriert das mit dem Ungleich verteilten Reichtum.

Ernüchternd ist die Lage Journalismus –
Aber wie gesagt, TAZ und Spiegel muss man für Journalismus bezahlen,
mich nicht.
Man muss nichts dafür bezahlen, was ich hier tue. Man muß sich nicht mal dafür aussprechen.
((Es gibt sogar, ganz selten, Leute, die was ich tue,  finanziell unterstützen – um es anderorts lächerlich zu machen. Die sind gleich doppelt auf der sicheren Seite. ))
Was ein bisschen. Blöd ist…stellen Sie sich vor, die Commerzbank liesse, die Deutsche Bank liesse die Herkunft von Konten aufarbeiten – um dann während der Arbeit permanent öffentlich sagen, diese Arbeit sei verlogen, überzogen an den Haaren herbeigezogen, geisteskrank, völlig albern und unsubstantiell.
Meistens bricht es dann dem Rechrechierenden das Genick.

Kommt darauf an, wie sehr man nichts ist. Wie sehr man nichts sein kann.
Verstehen Sie nicht. Weiß ich.

Der Spiegel die Faz die NZZ und andere schieben gleich noch ein andere Immobilienartikel hinterher:
Sei es nun der Hype, Villen für 18 Millionen oder 35 zu kaufen oder zu verkaufen, Klickverdächtige Seiten mit ausgefallener Reisearchitektur anzubieten... ob ausgefallene Locations am Arsch der Welt..
Ach die BILLIGFLIEGERFRAGE…der NEW YORK Besuch der Redakteurin XYZ …oder andere Reiseveranstaltungen...

Und ich muss ehrlich sagen, mich interessiert diese Richtung der Diskussion überhaupt nicht.
Herr Kühnert hätte meines Erachtens zehn substantielle Vorschläge zur Abschaffung der KINDERARMUT machen sollen…
Aber das ist vielleicht nicht sensationsgeil genug..alleinstehende Frauen sind nicht der Rede wert
Oder etwas zur Aufarbeitung philosophische Nachlässe...und es ärgert mich jetzt schon wieder, da ich doch gerade im Nachlass...xy herumsuchen wollte, dass ich mir jetzt die letzten politischen Vorschläge des Herrn Künert  heraussuchen muss...bloss um fair zu bleiben. 

Meine Ernüchterung liegt darin, der ganz persönliche der Individuelle Ansprechpartner dieser
abstraktpolitischen Diskussionsmasse zu sein.

Wer verdient wieviel Platz.
Wer rechtfertigt, wieviel Platz jemand besitzen darf.
Und wer bestimmt die – vermeintlich so neutralen – Regeln
nach denen Bestandsaufnahmen aufgeschlüsselt werden.

Vorallem in einer deutschen Provinzstadt. Ich bin eine alleinstehende Frau...seit Raskolnikovs Zeiten ein ausgesuchtes Demonstrationsobjekt.
Bin mehr als genug Negativansprechpartner der Stadt Freiburg oder des Theaters Freiburg
mit diesem NICHTS.. das ganz schnell in den Zahlenkalkulationen der Stadt Freiburg, des Verkehrsamtes und der Abfallbehörde auftaucht, nichts weniger als verhandelbar.

Ich hab dann die Leute vor der Tür stehen, an Sonntag, an Samstagen, an Feiertagen, die mir sagen, dass ich ja weggehen werde, dass sie das gerne Haus kaufen möchten.
Jemand im Theater Freiburg hätte ihnen gesagt, dass hier Platz frei wird.
Dass ich, da ich ja nichts tue, auch weggehen kann.

Manchmal kommen sie mir sehr naiv vor. Der Neid schickt gern naive Kundschaft, es ist nicht sehr fundiert und lässt keine Rückschlüsse zu. Gerne natürlich für nicht viel. Muss ja eh abgerissen werden das Haus. Die Bäume weg.
Städtisches Mobbing hat viele Wege, ich hab nun schon einige durchlaufen…
Sie klingeln immer öfters immer häufiger immer drängelnder.
Das Problem dabei ist, dass sie offenbar meinen 
Ich schenkte freiwillig das was ich nicht bin das was ich nicht habe her.
Sie sehen, das Nicht affiziert schnell.
Es ist kontagiös.

Kurz:
Seit geraumer Zeit stehe ich  und meine „Arbeit“. 
Hier klemmts schon wieder: was „arbeite“ ich schon -
aie! - in Freiburg würde „nichtdefinierbare Tätigkeit“ als „Nichtdefinierbarer Publizist –
bestenfalls Erwähnung finden. Die meisten brechen Gespräche ab, wenn man sagt, man schriebe und spiele sein eigenes Buch. Man könnte auch sagen: ich denke bloss laut.
Nada.
Noch weniger als Heiner Müllers Vogelkacke.
Wohl auf der Abschussliste.
Ein paar Leute haben entschieden, dass ich..vermutlich weil ihnen jemand sagte, meine Biologische Uhr tickt…dass ich hier verkaufen möchte.
Tu ich aber nicht. Sorry. 

Ich hab hier was zu tun.
Dass das Husserl Archiv oder Heidegger sich NICHT darüber freut, ist nicht mein Problem.
Sorry.
Auch wenn es NICHTS ist, keine Kunst, kein Nachdenken, kein Satz keine Poesie
Weil d er Freiburger meine schlechten Sätze in der Regel nicht verstehen kann
Sie sind nach Fürgabe von hier der Logik nicht zugänglich.

Sie könnten zwar versuchen, daraus eine Fehlplatzdiskussion zu entwickeln
Sie können die Diskussion auch beschleunigen, wir brauchen bloss die Euthanasiediskussion aufleben..Von mir aus könnten Sie auch erstmal die Heiliggeiststifung enteignen… Das ist mein Erbpachteintreiber.
Aber ich fürchte, diese Diskussion hatte Herr Kühnert auch nicht anstoßen wollen. Er wollte nicht die Kirchlichen Dienstleister und Pflegeheime enteignen…noch war das im Sinn natürlich der Freiburger Theaterleute. 

Stattdessen eine Planwirtschaftliche Idee..wie Kühnerts, BMW zu enteignen, um daraus, hab ichs falsch verstanden, das Auto der Zukunft zu enwickeln.
Damit wir nicht mehr gegen die Geschwindigkeit Autofahren müssen.

Abgehoben abgedreht wie ein Kameruner Freund mal sagte,
warum nicht Autos entwickeln vorauseilend langsamer fahren  wie die hier in Freiburg, die gerne langsamer fahren statt den durchgängig vorgeschriebenn 30 km/h mit ihren Porsche Cayennes Mercedes, den Sharan oder andern KompaktLuxuslieferwagen, es vorziehen, lieber  noch als mit 15 Stundenkilometern lieber mit 10 km/h an den roten Ampeln vorzurollen, den grünen - während rechts auf der Spur ein LKW nach dem anderen die stockenden PKWs  überholt…die LKW Spur derer die moderne Sklavenarbeit verrichten und ankommen müssen..warum nicht sich vorstellen,dass noch mehr nichts in ein Auto passt
Noch mehr Platz gespart wird..?
Jeder hat hat nur das, was ihm zusteht.

Da ich niemand bin, kann ich gut verstehen, aus meinem NICHTS heraus,
dass selbst die Mieter hier im Haus von meinem Nichts aufgesaugt werden.
Zahlentechnisch
200 Leute  einer subventionierten Theatertruppe - seien es auch nur 40 Stastlich geförderte Theaterleute wiegen 5 einzelne Dilettanten auf.
Das versteht jeder. 200 ist mehr als Nichts.
Vorallem wenn von den 5 Einzelnen einer allein die finanzielle Last trägt.
Das bin immer noch ich. Einer, das -  ist gerne noch weniger....

Nun könnte ich mir natürlich überlegen, wenn mich das Theater so massiv in meiner Arbeit behindert.. warum ich dann nicht einfach das Theater  Freiburg in seiner Arbeit behindere.

Ich könnte ja morgen dem Herrn Sloterdijk auf die Nase rücken.
Ich könnte auf die Bühne stürmen und droben auf der Bühne was über Heideggers Reden reden … Das Sich Verschwenden
Oder unter dem Motto:
Sie lassen mich nicht in Ruhe  über die Informationsabteilung arbeiten..
Noch über die MUNDUS, aus der später Spiegelredakteure hervorgingen...
Dann werde ich …dann könnte ich …

Das Problem daran ist das Konzept der Öffentlichkeit.
Wiese dämliche Erwartung ENDLICH würde jemand. Endlich. Sagen, dass Heidegger aber
Das Problem ist, dass die Autoritätshuddeligkeit die dahintersteht
Die Klaren ANSAGEN der Diskussionskultur
 die irgendwie nicht verstehen könnne, was genau bei Heidegger fehlt.

Vergessen
Dass ihr Geschwammel wie bei Heidegger 
Spuren, Ereignisse und Schaden hinterlässt.

Und hier steh ich nun – ich arme Irre,
und rede von Negativität und Ereignissen.
Dabei ist mir ja nix passiert.






"In diesem Fall wären wir auf lange Zeit hinaus genötigt,
einen befremdenden Sachverhalt hinzunehmen:
Der Ort befindet sich nicht im vorgegebenen Raum nach Art des physikalisch-technischen Raumes. Dieser enfaltet sich erst aus dem Walten von Orten einer Gegend."

Heidegger, Die Kunst und Der Raum
En ce cas nous nous verrions contraints à la tache de longue haleine...übersetzt...wer?
de prendre en charge un tenant de question dépaysan...."

Samstag, 20. April 2019

Hibbelen , Achenbach, Fath und Ritzel,


Vieles von dem, was ich hier zusammentrage, habe ich in ersten Anhaltspunkten, Hinweisen aus Gesprächen mit meiner Grossmutter. Ihres Zeichens Buchhändlerin, auf einem Schiff von Ägypten nach Malta /  auf dem Weg in die Schweiz zur Welt gekommen.
Ihre Eltern, meine Urgrosseltern, Schweizerin sie, er Kakteenzüchter hatten in Kairo Arbeit gefunden. Inwiefern hier Verbindungen zu anderen Auslandsdeutschen oder Auslandsschweizern bestand, ist mir nicht klar (die Fragen wurden nicht gestellt) - aber ich bin schon früh und gern mit ägyptischen Zigaretten versorgt worden. Meine Grossmutter fand das schick, bzw das einzige rauchbare Zeug.


Meine Grossmutter, Buchhändlerin, Freiburg, Würzburg, Stuttgart, Berlin, Stuttgart, Freiburg, interessierte sich sehr für Wlassow, General Wlassow, sie interessierte sich auch für das Irakabenteur, Rahns Unternehmung mit Grobba -
aber natürlich interessierte sie sich nicht für…beispielsweise Adam von Trott zu Solz und sie interessierte sich auch nicht sehr für Fragen afrikanischer Kolonien, Fresspakete für Indien und oder die Bekennende Kirche oder Kirchenfragen überhaupt – das wäre eher die Angelegenheit der zweiten Frau meines Grossvaters gewesen – und das gehört  nicht hierher.
Die Hobbies / Freizeitbeschäftigung innerhalb eines Familienverbandes sind keine ausreichenden Hinweise auf eine politische Betätigung geschweige denn auf eine irgendwie geartete Verstrickung in das national-sozialistische System der Diktatur
"Sag mir wes Freund du bist und ich sag dir welcher Mensch du bist"
ist nicht unbedingt eine Grundfrage von Historikern noch eine Devise des geschichtlichen Erzählens.

Und hier kommen wir auf das gefährliche Terrain der Geschichtsschreibung:
der Darstellung von Geschichte.
(Hier, in meinem Fall liegt es noch etwas komplizierter, könnte doch manche Darstellung von Geschichte von einen juristischen Kontext haben – oder der einer finanziellen Entschädigung.)
Eine, so finde ich, der in Frage zu stellenden Angewohnheiten von Historikern, die sich an die  Erwartungen des Publikums richten, ist die Darstellung von Quellenmaterial als narrativen Film, der Erzählfluss flüsssig, die Handlung  dramatisch.

Ich dagegen stecke  in Detailfragen fest.
So ist für mich überhaupt nicht ausgemacht, dass die MUNDUS AG eine Schöpfung von Abetz ist.
Das liegt unter anderem an dem Entwurf für die Gründung einer slowakischen Aktiengesellschaft als Tarnorganisation des Auswärtigen Amtes.
Natürlich müsste ich jetzt begründen, warum meiner Meinung nach Papen und nicht Abetz die Idee gehabt haben soll, aus MUNDUS ein slowakisches Unternehmen zu machen
Dabei ist das eine Frage, die sich die Historiker  Lambauer oder Longerich garnicht stellen – warum MUNDUS eine slowakische Tarnorganisations ein soll -gehört irgendwie zu den Absonderlichkeiten der NS - Diktatur.



Nun wissen Sie nicht was Mundus ist
Und Geschichtsschreibung bezieht sich mehr auf Romane und Abliefern
Man könnte here ZEIT Artikel zitieren. Beispielsweise zu Achenbach, Ernst
 Oder andere Artikel zu den wunderbaren Darstellungen des Vergessens.





Damit darf ich auf den FDP-Politiker Achenbach und auf eine innerfamiliäre Diskussion zurückkommen.

Wolfgang Ritzel, Neffe des Siegfried Fath hatte (nach 1965 und in den Jahren, in denen er, Wolfgang Ritzel damit beschäftigt war, mit Erwin Finlay Freundlich Kontakt aufzunehmen - umsonst natürlich - oder unrelevante Bücher über Jean-Jacques Rousseau oder Ephraim Lessing zu schreiben) mehrfach darauf hingewiesen , dass S.O.Fath das Studium der Rechtswissenschaft abgebrochen habe.
Es ging ihm dabei natürlich um die verschleuderten Ressourcen von Zeit und Geld
und – mit einem gewissen schneidenden Sarkasmus -
um die gesellschaftliche Abwägung juristischer Bewältigung des NS-Erbes gegenüber einer rein …journalistischen Tätigkeit.

Dass gerade im Fall Achenbach, der dem ehemaligen Mundus-mitarbeiter S.O.Fath in Paris als Name, Person und Vorgesetzter bekannt oder zumindest geläufig gewesen sein muss
der Sachbearbeiter Siegfreid Otto Fath, der in der MUNDUS Ag - oder Trust Hibbelen (was nicht ganz das gleiche ist, aber dasselbe meint - schliesslich taucht Hibbelen auf der Gehaltsliste der MUNDUS auf)) Kenntnis gehabt haben sollte von den Aufgaben des Herrn Achenbach in Paris oder später -
nicht zu Nachfragen, Recherche und Ermittlung führten, deutet daraufhin, dass innerhalb der Familie Ritzel KEIN Interesse an einer Aufarbeitung bestand.








Samstag, 16. Februar 2019

Der BLOG Bunkernacht.blogspot gehackt.

Der Blog BUNKERNACHT ist gehackt worden. Dabei wurden Besucher auf Pornseiten
// umgeleitet.
Nun bin ich nicht die Person, die damit ein Problem hat.


In gewisser Weise habe ich das erwartet. Es ist auch nicht der erste Versuch.
Der Blog widmet sich in gewisser Weise Chiffrierungen, Kodierungen, 
Umleitungen und Verklausulierungen während der Zeit des Ersten Weltkrieges, in der Zeit zwischen 1918 und 1933, in der Zeit des Dritten Reichs und – 
vorallem danach: Die Zeit der Umdeutungen.

Da immer wieder grosse Namen in einem verwirrend familiären, intimen, manchmal lächerlichen Rahmen auftauchen, Namen wie Edmund Husserl, Martin Heidegger, Martin Buber oder Hermann Cohen, Moritz Löwi und Richard Hönigswald
Neben den Namen von Otto Risse oder Hildegard Fath und mit Hildegard Fath Rudolf Hess oder Martin Bormann….

Ist dies Art von qucksilbriger Destruktion wie Transformation nicht zu verwundern.

Was die Wissenschaft, die Geschichtswissenschaft, die Textkritik und die wissenschaftlichen Institutionen der philosophischen Institute davon halten, davon brauche ich nicht zu reden.

Allerdings könnte man sagen, dass auch die Philosophie
noch einige Gründungsmythen offen hat
und dass auch die Fragen zum ns-politischen Engagement des Philosophen Heideggers umstritten sind, man könnte mir sogar zugeben,
dass noch ein paar Fragen offen sind, was das Verhältnis der Familien Ritzel und Fath zu Eugen Fink angeht.
Nun wie gesagt und kaum noch zu sehen, bis zur nächsten Attacke - die Umleitung zu Pron.

Ich sagte bereits, ich habe damit kein Problem.
You shouldn’t mess with the wrong people.

2010 bin ich bereits halb nackt vor den Philosophen herumgesessen
Und ich nehme an, sie fandens nicht so toll.
Es bezog sich auf meine Schiller Adaption.
Ich hätte auch kein Problem damit, Onfray zu zitieren. Oder De Sade.
Denn schliesslich will ich Pasolini hin, zu MEDEA. 


Pornographisches kann mehres sein, nicht.
So könnte mans sich überlegen, ob
der Angriff von russischen Trolls,  von weissrussischen Transvestiten
indian cultural students 

oder von der deutschen AFD kommt, vielleicht einfacher von
 deutschen Literaten des Neids 
Invasoren die noch Unterwerfungsphantasien haben, noch vergewaltigen möchten…
oder aber von noch anderer Seite kommt.

Merkwürdig nicht.

Nun kann ich mir überlegen, an welchem der Post der pornographische Hinweis klebt.
An Moritz Löwi ?
An Hermann Cohen?

Zwar böte dieser Blog hier, der so albern ist, mehr Angriffsfläche, mehr Aufrufe, mehr Interesse, doch nein, lieber philosophisches Pron
und zwischendrin  Aufrufe von Plagiatscannern…
Weil die akademische Welt doch tatsächlich an einer originären, eigenständig authentischen Meinung interessiert ist. Aber habe ich die ?

Meine Fresse, möchte man sagen,  weiss hier eigentlich noch jemand was ein Literarischer Haushalt ist ? Was Buchgeschenke sind, was Widmungen, was Tradition ?
Was Anspielungen sind?
Glauben Sie tatsächlich, ich erfinde die Buchzitate meines Grossvaters ?

Wissen SIE WIRKLICH wie man Unanständiges verpackt?
Glauben Sie tatsächlich, dass Sie mich damit einschüchtern?

Finden Sie es wirklich so anstössig, dass ein Deutscher Nazi im Jahr 1936 Hermann Cohen las ?
Das ist kaum vorstellbar.
Und noch dazu in einem Haus wohnte, in dem man fast täglich an Martin Buber schrieb? In dem er zu Besuch war…

Sehen Sie, den Post liest fast niemand.
Natürlich will auch niemand die Briefe Carl Theils lesen.

Das Plagiat und die wissenschaftlichen Gepflogenheiten junger Historiker ?
Die jungen leute, die sich bezahlen lassen ?
Schliesslich bin ich Aussenseiter. Keine Institution schützt die Arbeit, ich habe keine Forschungsgelder, nur jede Menge Vorbehalte der Aufarbeitung Universitärer Nachkriegsgeschichte IN Freiburg gegenüber..
Das liegt an Dingen die man nicht in Universitätsverzeichnissen findet.
Das liegt auch an dem Auftreten der jungen Historikergeneration:
ich bin ne slut aber ich kann Schmutz gut nehmen, auch Arroganz -
doch habe ich ein problem mit moralisch höherstehenden Philosophen.
Das auch das ist Teil der experimentellen Philosophie:

Zitat meines umgeleiteten Posts:
"philosophers can use those very concepts - the ordinary commonsense concepts that people employ every day - with a precision and subtlety that ordinary people CAN’T QUITE ACHIEVE"..
und dann schlägt die Analyse um in das Chaturbate Affiliate programm...
Ein Invasor hätte sich nicht präziser hineinskalpetieren können...

Doch warum findet es man so anstössig, dass ein Deutscher Nazi noch 1935 Moritz Löwi traf ? Noch 1941 noch 1943 sich um anders kümmerte…?

Wegen der moralisch hochstehenden Deutungshoheit ?
Under the influence of affective or motivational biases, people are less likely
and less likely to use critical resources to attack conclusions that are motivationally neutral

Ich frage mich, ob die Pornographie nicht darin liegt.
Selbst Zuhören hinterlässt Spuren, das ist eine Quantengesetzlichkeit des Schweigens, die sich einstellt, wenn man dem Drängeln zuhört,
dass  sich angeblich so dringend für HEIDEGGER interessiert.

Das glaube ich Ihnen nicht. 
Sie wollen, fürchte ich, garnicht wissen, was Heidegger wirklich dachte.
Sie wollen dass rumist.
Das zumindest sagte der Bühnenbilder....

Und Hess, die Votze soll mal machen.

Dienstag, 12. Februar 2019

Räumliche Trennungen im ruralen Hinterland 2019

Ein junger Mann lebt streng
nicht nach religiösen Grundsätzen
                                  sondern nach den Grundsätzen der juristischen Familienplanung.
Beiläufig installiert sich ein eisernes Regime emotionaler Kontrolle, derzufolge zwar nach aussen hin, die Umstände einer räumlichen Trennung angeblich nur die einer zeitlichen Trennung sind.
Ein kühler Nebel kleiner sachlicher Unwahrheiten, kleine laissez-passer einer "Hierbinichlieber"
verwandeln die Landschaft in ein Minengebiet.

Vielleicht fröstelst auch nur dem Aussenstehenden, der die engen Bezüge zu Omas und Opas nicht kennt, die strengen Regeln, nach denen man von einem Familiendorf ins andere (verfeindete) huscht.

Wie es so kommt, beginnt auch seine Freundin, strikt nach den Grundsätzen der Familientrennung zu leben.
Es ist in ihrem Fall leichter, weil sie aus einem Monoparentalen Familienhaus kommt,
Räumliche Trennung prinzipiell schon immer und in einer wesentlichen Form seit Anbeginn grauer Zeiten erlebt hat.
Es ist auch insofern leichter, weil sich nun die Exerzitien des Doppelhaushalts strikter und einfacher durchgestalten lassen.
Die Exerzitien der Kontrolle,
falsche Anrufe zu falschen Zeiten, falsche Freundlichkeiten,
die wie Drohworte aus einem Niemandsland klingen
werden radikal abgestellt
wie jeder Kontakt nach dem einmal eine der  unsichtbaren Grenzstellen passiert ist.
Denn wie immer, wenn ein gesellschaftliche Trennung 
ein räumliches Auseinanderdividieren in einem oberflächlichen Nachahmen besteht, bedarf es besonderer Strenge in der Applikation.
Es entsteht das Ritual. Und ein bisschen Hass.

Der Aussenstehende, an urbaneres Leben, mondänere civilité gewöhnt, staunt und merkt, das er sehr schnell zum Weiterziehen genötigt wird.